Europa

10 mal Hafen satt & imposant: So schön ist Hamburg!

Vorsicht, Herz-Schmerz-Gefahr vor allem für Nicht-Hamburger, denn wenn du diese Seiten der Hansestadt an der Elbe kennengelernt hast, lässt sie dich nie wieder los …

Die gut besuchten Landungsbrücken hinab, an den ehemals besetzten Häusern der Hafenstraße entlang und schnell noch eine Fähre entern – wer Hamburgs maritime Ecken erkunden möchte, braucht zwar nicht immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel, sollte aber möglichst nicht fußfaul sein. Schon lässt sich die Wasserseite der Stadt auch abseits der Touristenpfade an einem Wochenende entdecken – zumindest die Wasserseite an der Elbe. Beim nächsten Mal geht es dann ab auf die Alster.

.Tipp 1: Stintfang, der beste Ort für ein eisgekühltes Feierabendbier mit einem Weltklasse-Panorama-Blick auf die Landungsbrücken und die Hafenkräne. Der ein paar Stufen aufwärts liegende Ort ist ein Aussichtspunkt, auf dessen Steinmauern man ganz entspannt die Beine baumeln lassen kann.

Tipp 2: Park Fiction, der zweitbeste Ort für das (nächste) Feierabendbier zusammen mit den Nachbarn aus St. Pauli, die sich hier allabendlich zum Skaten, Plaudern und Auf-die-Elbe-Gucken treffen. Wer kurz einkehren möchte, kann das hier im Café Amphore in der St. Pauli Hafenstraße.

Tipp 3: Frau Hedi, die schwankende Barkasse mit DJ oder Livemusik mitten auf der Elbe bietet eine etwas andere Entdeckungstour durch den Hafen, die Schleusen und die Speicherstadt (Route bestimmt der Kapitän je nach Gezeiten und Wasserstand). Statt den Vorträgen über Bruttoregistertonnen der Containerschiffe zu lauschen, werden hier bei guter Musik die Lichter des Hafens bestaunt.

Tipp 4: Krabben, Seelachs oder Matjes, egal, Hauptsache Fischbrötchen! Ganz lecker und nett serviert zum Beispiel auf und in Brücke 10. Brötchen auf die Hand geben lassen, auf einen der Poller setzen und genießen.

Tipp 5: Beine baumeln lassen auf der Mauer vor der Fischauktionshalle, dem Gekreische der Möwen zuhören und den Hobbyanglern zugucken.

Tipp 6: Fischmarkt, entweder schlaftrunken als Frühaufsteher oder trunken als Nachteule: Jeden Sonntag um 5 Uhr (im Winter erst um 7 Uhr) geht es los, dann wird rund um die Fischauktionshalle nicht nur frischer Fisch verkauft, sondern auch prall gefüllte Obstkörbe, Zimmerpflanzen und vieles, was man sonst nicht braucht.

Tipp 7: Durch den 1911 eröffneten, pittoresken, 426,5 Meter langen Alten Elbtunnel schlendern und am anderen Ende das Stadtpanorama Hamburgs bei einer Flasche Astra bestaunen, das man bei der Dame im Imbisswagen kaufen kann.

Tipp 8: Picknick am Altonaer Balkon mit dem besten Blick auf die Hafenkräne, Hamburger Romantik deluxe! Wer nichts dabei hat, setzt sich in den kleinen, versteckten Biergarten Altonas Balkon.

Tipp 9: Elbfähre nehmen, Neumühlen aussteigen und ein paar Meter weiter gen Westen den Elbstrand entlang bis zur Strandperle gehen, Getränk und kleinen Snack bestellen, einen Platz am Strand suchen, Füße in den Sand graben und auf die Elbe blicken. DAS ist SO Hamburg!

Tipp 10: Last but not least: Im Sommer reihen sich an den Landungsbrücken elbabwärts verschiedene Beachclubs von stylish bis chillig, in denen man stundenlang Barkassen, Lotsenbooten und Containerschiffen zusehen kann.